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Männergesundheit Im Herbst: Sportarten Für Die Kalte Jahreszeit  (Outdoor)

Männergesundheit im Herbst: Sportarten für die kalte Jahreszeit (Outdoor)

Ein milder und bunter Herbst ist die ideale Jahreszeit für Ihr Workout im Freien, denn schließlich ist für jedermann Bewegung für die physische und psychische Gesundheit unerlässlich. Bei Männern und Frauen sind die gesundheitlichen Risiken sowie die Erkrankung und deren Erkrankungsverlauf jedoch unterschiedlich. Daher hat sich sogar die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, die Förderung der Männergesundheit auf ihre Fahnen geschrieben. Lesen Sie hier, wie „Mann“ seine Muskeln mit Sport trainieren und dadurch sein Immunsystem stärken sowie nebenbei die Fettleber zum Schmelzen bringen kann.

Beliebteste Sport-Trends und Klassiker für draußen

Immer wieder gibt es Umfragen zu den beliebtesten sportlichen Aktivitäten. Hier haben wir die populärsten für Sie zusammengefasst, die Ihren Fettstoffwechsel anregen und so auch beim Abbau von Leberfettunterstützen können. Ob in der Gruppe oder individuell – je nach Lust und Laune, lassen sich nachfolgende Sportarten auch spontan ausüben – bei jedem Wetter.

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Laufen

Der Laufsport ist Deutschlands beliebteste Art, sich körperlich fit zu halten. Altersunabhängig schnüren besonders Männer die Laufschuhe für eine Jogging-Runde im Park. Denn es ist nach wie vor ein effizientes Training, bei dem Sie zeit- und ortsunabhängig aktiv werden können. Zudem lassen sich Ihre Strecke und Ihr Tempo tagesform-abhängig variieren. Kaum eine Sportart lässt sich so individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen wie regelmäßiges Lauftraining.

Wandern

Wandern wird oft unterschätzt, dabei trainiert diese Sportart ebenfalls Ihren ganzen Körper und verbrennt dabei entsprechende Kalorien. Es ist zudem die gelenkschonendere Alternative zum Joggen, wenn es nicht gerade in die großen Berge mit einem Extremsport-Parkour geht. Ihre Wanderstrecke können Sie entsprechend nach Lust und Laune auch über Hügel oder kleine Berge hin individuell und Ihrem Fitnesslevel entsprechend gestalten. Wanderwege durch die Natur geben Ihnen Zeit, die Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. So erfreut es Ihren Körper physisch sowie psychisch.

Radsport

Wald, Feldwege oder sogar Straße: Im Herbst lassen sich mit einem einfachen Stadt-Bike, einem Rennrad oder einem Mountainbike alle Wege an der frischen Luft erschließen. Beim Fahrradfahren trainieren Sie gelenkschonend Ihren ganzen Körper: Herz und Kreislauf kommen in Schwung, die Lunge wird gestärkt und der Rücken gekräftigt.

Fußball

Die beliebteste Mannschaftssportart Deutschlands, die auch im Herbst gut funktioniert, ist und bleibt Fußball. Solange der Platz bespielbar ist, finden Freundschaftsspiele genauso wie Pflicht- und Liga-Spiele bei fast jeder Witterung und in jedem Bezirk statt. Diese Sportart kurbelt nicht nur Ihren Stoffwechsel an, sondern kann sich durch verschiedene Belastungsphasen besonders positiv auf die Herzgesundheit auswirken.

Outdoor-Bootcamp: Intervalltraining

Hierbei werden Ausdauer-, Kraft sowie Cardio-Übungen gezielt miteinander kombiniert. Bei diesem Kombi-Training erhöht das Cardio-Training dabei Ihre Atmen- und Herzfrequenz. Der Begriff „kardiovaskulär“ heißt nämlich auch Herz und Gefäße betreffend. Das Training ist so angelegt, dass Sie Ihren ganzen Körper bis in den kleinsten Muskel sportlich fordern. Ihre Leber freut sich bei diesem Training übrigens besonders, denn Ihr Fettstoffwechsel wird extrem angeregt.

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GRÜNDE für ein Training draußen:

  • Immunsystem: Temperaturreize stärken Ihre Körperabwehr.
  • Sauerstoff: Die Extraportion frische Luft bedeutet eine optimale Sauerstoffversorgung für Sie.
  • Kreislauf: Durch Sport zirkuliert Ihr Blut im gesamten Körper – bis in Ihre Finger und Zehen.
  • Kraft, Ausdauer und Koordination: Mehr Kleidung macht unbeweglicher. Zudem kommt es bei regnerischem Herbst oft zu Ausweichmanövern wie Sprüngen über Pfützen – sehen Sie es als zusätzliche Abwechslung im Training an, die Ihr persönliches Fitness-Programm anspruchsvoller werden lassen.

TIPPS für ein Training draußen:

  • Nasenatmung: Es empfiehlt sich bei kalter Luft möglichst durch die Nase einzuatmen. Diese Technik wärmt so die Luft an, bevor sie direkt in Ihre Lunge gelangt und kann eine Reizung Ihrer Rachenschleimhäute und damit Halsschmerzen verhindern.
  • Bewegung: Bei niedrigen Temperaturen kühlt Ihr Körper schnell aus. Bleiben Sie daher immer in Bewegung solange Sie sich draußen aufhalten.
  • Kleidung: Über Ihre Extremitäten verliert Ihr Körper am meisten Wärme, daher sind Mütze und Handschuhe ratsam. Zudem hat sich die „Zwiebel-Technik“ auch für Männer bewährt: Die unterste Schicht transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg nach außen, die zweite Lage soll warm halten und die dritte vor Wind und bei Bedarf auch Regen schützen.
  • Ausrüstung: Es muss nicht immer die Profi-Ausrüstung sein, aber richtiges Schuhwerk ist das A und O für alle Bewegungen. Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte wegen des früheren Dunkelanbruchs im Herbst an ein funktionierendes Licht denken. Reflektoren an der Kleidung eignen sich auch für Jogger, um besser gesehen zu werden.

ALLGEMEIN GILT:

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Sportart Ihre Erkrankungen positiv beeinflussen kann. Besonders, wenn Sie unter einer Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen chronischen Erkrankungen leiden, ist Expertenrat gefragt.

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