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Sportmythen - Bewegung und Fettleber

Sportmythen – das sollten Sie wissen

Sportmythen sind nicht nur falsch, sondern auch gefährlich! Wir haben einige der bekanntesten Sportmythen für Sie auf den Prüfstand gestellt. Lesen Sie hier, was Sie wirklich dazu wissen sollten.

Mythos 1: Muskelkater beweist ein effektives Training!

Nein. Muskelschmerzen sind alles andere als ein positives Zeichen. Sie entstehen durch Mikroverletzungen von überlasteten Muskeln. Menschen, die selten Sport treiben, haben daher häufiger Muskelkater. Wenn Sie nach dem Training an Muskelschmerzen leiden, dann signalisiert der Körper damit, dass die Muskeln eine Pause brauchen, um sich zu regenerieren. Das können ein bis mehrere Tage sein. Ein weiterer Mythos: Muskelkater lässt sich wegtrainieren! Ganz im Gegenteil: Damit verlängert sich die Regenerationszeit.

Mythos 2: Viel schwitzen heißt, die Kondition ist schlecht!

Falsch. Die Stärke des Schwitzens selbst sagt nichts über die eigene Kondition und auch nichts über die Effektivität einer Trainingseinheit aus. Laut Experten schwitzt jeder Mensch beim Bewegen individuell unterschiedlich stark – das heißt abhängig von körperlicher Konstitution und je nach sportlicher Belastung. Trainierte Personen schwitzen generell schneller. Schwitzen selbst ist gut für den Körper, denn es reguliert Prozesse im Körper: Körpertemperatur, Blutdruck und Herzfrequenz bleiben niedrig, was wiederum für eine gute Kondition spricht.

Mythos 3: Nach dem Arbeitsalltag hilft Auspowern!

Nicht generell. Hier kommt es vielmehr auf das „Wie“ an: Jeder braucht eine auf ihn abgestimmte Balance von Art, Kraftaufwand und Dauer. Wenn Sie tagsüber über mehrere Stunden lang im Büro sitzen, dann wird es guttun, wenn Sie sich mit herausfordernden Bewegungsabläufen auspowern können. Ruhigere Sportvarianten eignen sich für diejenigen, die bereits ganztags körperliche Tätigkeiten ausgeführt haben.

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Mythos 4: Weniger als 30 Minuten Sport bringt nichts!

Das stimmt nicht, denn bereits ein kleiner Spaziergang kann beispielsweise Gesundheitsrisiken wie die eines Herzinfarkts senken. Zudem können die ersten Trainingsminuten schon das Fett schmelzen lassen. Unbestritten bleibt, dass der Körper mit jeder weiteren Minute mehr Fett und Kohlenhydrate verbrennt und nach einer längeren Zeit des Auspowerns die Fettverbrennung viel intensiver ist. Erst dann beginnt der Körper auf die Fettreserven zurückzugreifen. Grundsätzlich hängt die Fettverbrennung von der Intensität und der Dauer der Bewegung ab. Das heißt: Jede Bewegung zählt!

Mythos 5: Fitness und Muskelaufbau: Viel und oft hilft viel!

Nein, denn die Muskeln und der Körper brauchen Regenerationsphasen. Besonders als Einsteiger ist es wichtig auf die Signale des Körpers zu hören, insbesondere wenn Sie neue Übungen ausprobieren. Hören Sie auf, wenn Ihre Muskeln sich verkrampfen oder zittern. Schon durch kurze, dafür regelmäßige Ausdauer- oder Krafttrainingseinheiten pro Woche können Sie Ihre Fitness erhalten und je nach Intensität auch Muskeln aufbauen. Wie lange Sie für den Muskelaufbau brauchen, hängt von der Kondition, aber auch von der Motivation ab. Hier ist es vor allem für Einsteiger ratsam, sich vorher zu erkundigen und beraten zu lassen. Wenn Sie in einem Fitness-Studio trainieren, können Sie sich an die Experten vor Ort für eine Einführung wenden.

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Mythos 6: Ausgepowert – das heißt es war eine gute Sportsession!

Falsch, denn wenn Sie sich nach der sportlichen Aktivität fix und fertig sind und sich ausgelaugt fühlen, kann es sein, dass Sie für Ihren Körper einen „falschen“ Sport ausgewählt oder diesen falsch ausgeübt haben. Lassen Sie sich daher von Ihrem Arzt oder einem ausgebildeten Trainer individuell beraten. Gleichzeitig können Sie diesen Beratungstermin für einen Sportcheck nutzen. Im Anschluss passen Sie gemeinsam mit dem Experten die Sporteinheiten hinsichtlich Art, Intensität und Trainingshäufigkeit an.

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